Notizen
Bildschirmpräsentation
Gliederung
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B-Learning als alternatives Lern- und Ausbildungsszenarium
  • Ana Margarida Abrantes
  • Universidade Católica Portuguesa
  • DaF-Netzwerk-Konferenz
  • Gdánsk, 1.-3.10.2004
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Inhalt
  • Der Hintergrund: Europa und e-learning
  • e-learning: Flexibilität und Autonomie
  • Von e zu b: blend und b-learning
  • b-learning und Fremdsprachenlernen
  • b-learning in der DaF-Lehrerausbildung: ein Beispiel aus Viseu
  • Zusammenfassung und Ausblick
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Der Hintergrund: Europa und
e-learning
  • Europa sollte bis 2010 “die wettbewerbsfähigste und dynamischste wissensbasierte Volkswirtschaft der Welt werden, fähig zu nachhaltigem wirtschaftlichen Wachstum mit mehr und besserer Beschäftigung und einem größeren sozialen Zusammenhalt.


  • (Europarat, Lissabon, März 2000)
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Konsequenzen
  • Umdenken und die Modernisierung des Bildungssystems in Europa
  • Arbeitsprogramm mit Zielsetzungen bis 2010:
    • „Erhöhung der Qualität und Wirksamkeit der Bildungssysteme in der EU;
    • leichterer Zugang zur allgemeinen und Beruflichen Bildung für alle;
    • Öffnung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung gegenüber der Welt“.
    • Allgemeine und Berufliche Bildung 2010, Europäische Kommission
    • http://europa.eu.int/comm/education/policies/2010/et_2010_de.html
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Ziele der Lissabonner Strategie
  • Lebensqualität europäischer Bürger zu erhöhen;
  • ein attraktiver und zukunftsfähiger Raum im internationalen Szenarium zu werden;
  • Entwicklung anderer Länder zu fördern.
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Aufgaben
  • Bildungsaktionen allgemein
  • Aktionen in der beruflichen Bildung (der Kopenhagener Prozess)
  • Aktionen in der Hochschulbildung (der Bologna-Prozess)
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Lissabonner Strategie
  • Sammelbegriff von verschiedenen Bildungsansätzen: problembasiertes Lernen, holistischorientiertes Lernen, flexibles Lernen, lebenslanges Lernen…;
  • Nutzen der IKT für Lernen und Bildung;
  • e-literacy: Vertrautheit mit und Selbstverständlichkeit von IKT;


  • E-learning


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2. e-learning: Flexibilität und Autonomie
  • e-learning – Eigenschaften:
    • Lerninhalte und Materialien in digitalisierter Form;
    • zeitlich wie räumlich unbeschränktes Lernen;
    • Multimedialität;
    • Interaktivität;
    • Individueller Lernstil wird beachtet;
    • Verknüpfung von Lernen und Leben;
    • Erwerb anderer Kompetenzen (e-literacy).
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3. Von e zu b: blend und blended-learning
  • Kritikpunkte bei e-learning:
    • Kommunikation und sozialer Kontakt sind zu virtuell;
    • Bildungseinrichtungen werden anonym;
    • Skepsis gegenüber Medien: Lehrerersatz?
    • Neben Fachwissen werden auch andere Kompetenzen von Fachkräften und Lernenden verlangt.
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Exkurs: blending und Kognitions-wissenschaften
  • blending: die kognitive Fähigkeit zur Erschaffung von neuen Bedeutungen. Bereits vertraute Konzepte werden in einen neuen konzeptuellen Raum projiziert und aus ihrer Integrierung entsteht eine neue (blended) Bedeutung, die somit die neue Realität kognitiv erfasst.
  • präsent in allen Bereichen menschlicher Aktivität;
  • entscheidend in der Phylogenese.
  • Gilles Fauconnier und Mark Turner, The Way We Think, 2002
  • Michal Tomasello, Die kulturelle Entwicklung des menschlichen Denkens, 2002
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blending und Lernen
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4. b-learning und Fremdsprachenlernen
  • Drei Faktoren motivieren b-learning in der Sprachausbildung:
    • Die europäische Sprachpolitik für Fremdsprachenkenntnis (Referenzrahmen und Sprachenportfolio);
    • Schnelle Entwicklung der Technologie wird von der Sprachenlehrmethodik verfolgt;
    • E-literacy als Zielsetzung in Europa;
    • Begrenzte Zufriedenheit mit e-learning.


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Phasen des blended learning
  • e-learning: individuelle Lernprogression;
  • Online-Kommunikation: virtuelle Interaktion mit Kursleiter und anderen Teilnehmern (E-mail, chat, Foren...)
  • Präsenzphase: persönliche Kommunikation und (die Simulierung) von authentischen kommunikativen Situationen.
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Beispiel: GET-Kurs, PONS
(business English, corporate solutions)
    • Selbstlernen: Im E-Learning hört der Lerner einen Dialog zu einer Terminanfrage. Ein Aspekt des Futurs wird auf diese Weise eingeführt und später erläutert. Das passende Vokabular und Formulierungen für Rückfragen werden erklärt und geübt.
    • Online-Kommunikation: Über E-Mail wird eine Verabredung getroffen. Dabei wird das Gelernte in schriftlicher Kommunikation angewendet.
    • Präsenzunterricht: Im Klassenzimmer wird nun die mündliche Abstimmung größerer Meetings und Zeitpläne geübt. Dabei kann der Trainer auf besondere Umgangsformen eingehen.
    • http://corporate-solutions.pons.de/cs/lernen/blended_learning/kursstruktur/dynpage.html
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Beispiel: Deutsch online für Anfänger, Hueber
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E-learning-Phase:
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Online-Kommunikation:
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Präsenzphase:
  • Übung der Vorstellung und Begrüßung im Klassenzimmer (entweder im simulierten Szenarium oder, wenn das die allererste Präzensphase ist, durch die authentische gegenseitige Vorstellung von Teilnehmern und Kursleiter).
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5. b-learning in der DaF-Lehrerausbildung: ein Beispiel aus Viseu
  • “Hot-Potatoes” Fortbildung online, von Frank Leppert:
  • „Diese Website soll als Basisstruktur eines e-learning-Kurses dienen, der sowohl als reiner Online-Kurs durchgeführt, oder aber auch als sogenanntes b-learning (blended learning), also ein Kurs mit Präsensphasen, wie z. B. Workshops, angegangen werden kann.“
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Selbstlernphase:
  • 6 Module (mit Informationsteil, weiterführenden Links und Aufgaben) entsprechen den 6 Übungsformen der Hot-Pot-Software:
    • JQuiz (Quiz- und Multiple Choice-Aufgaben)
    • JCross (Kreuzworträtsel)
    • JMix (Schüttelsätze)
    • JMatch (Zuordnungsübungen)
    • JCloze (Lückentexte)
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Online-Kommunikation:
  • Teilnehmer teilen regelmäßdem Kursleiter die Ergebnisse der Selbstlernphase mit. Kursleiter reagiert darauf.
  • Vertrautheit mit  Kommunikations-technologien wie E-Mail oder Messenger.
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Präsenzphasen:
  • Einführungsveranstaltung
  • Workshops: Erfahrungsaustausch, Bewältigung von Aufgaben und Besprechen von Schwierigkeiten in der Selbstlernphase
  • Abschlussveranstaltung: Präsentation der Ergebnisse, Bewertung
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6. Zusammenfassung und Ausblick
  • Blended learning als Lernansatz ist gleichzeitig innovativ und bekannt, alt und neu.
  • IKT: mehr Interaktivität bei den Aufgaben und Geschwindigkeit in der Kommunikation.
  • Präsenzphasen gewährleisten direkte Kommunikation.
  • B-learning: Innovation durch Medienverzahnung; Lerneffizienz durch Lernmotivation.
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6. Zusammenfassung und Ausblick
  • Lernbereitschaft, eine unabwendbare Grundbedingung des Menschen, und eine steigende e-literacy sind die zwei Bausteine der von der EU angestrebten wissensbasierten Gemeinschaftsexistenz, eine Voraussetzung für eine stabile, friedliche, wettbewerbs-  und zukunftsfähige Gesellschaft, die wir aus Europa machen wollen.
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Eine Auswahl von relevanten Sites zu
b-learning:

  • elearningeuropa.info: http://www.elearningeuropa.info/index.php?lng=2
  • Eureca: http://www.aegee.org/eureca/resu.htm
  • Blended Learning Network: http://www.blended-learning-network.de
  • Blended Learning in den Geisteswissenschaften: http://www.phil-gesch.uni-hamburg.de/fbelchbaukasten.html
  • Blended Learning: Network of New South Wales Public Schools: http://www.schools.nsw.edu.au/learning/yrk12focusareas/le...
  • Blended-Learning bei Beats Biblionetz: http://beat.doebe.li/bibliothek/w01417.html
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http://www.elearningeuropa.info/index.php?lng=2
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http://www.aegee.org/eureca/resu.htm
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http://www.blended-learning-network.de
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http://www.phil-gesch.uni-hamburg.de/fbelchbaukasten.html
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http://www.schools.nsw.edu.au/learning/yrk12focusareas/learntech/blended/index.php
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http://beat.doebe.li/bibliothek/w01417.html